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{Jahresrückblick 2014} Meine persönlichen 7 Weltwunder

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Jeder Mensch hat seine eigenen Wünsche und Träume, seine eigenen Vorstellungen und Definitionen von Dingen oder Erlebnissen. Jeder empfindet etwas anderes als Wunder, mögen es nun die kleinen oder großen Dinge im Leben sein. 
So wie die Menschen unterschiedlicher nicht sein könnten, so sind die Definitionen der Weltwunder mindestens ebenso verschieden. Und genau das macht es einzigartig.

Regennebel- Erinnerungen

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Gedankensplitter. Erinnerungen an einen Tag wie im Märchenwald. Regentropfen, die in der Hauptstadt aufs Autodach plätschern. Frauen in bunten Kleidern, die, einen Regenschirm haltend und Nüsse oder andere Dinge auf dem Kopf balancierend, versuchen, dem Regen zu trotzen. Kinder, die in einer Wasserpfütze springen. Dichter Verkehr, bis die Autos weniger werden und wir eine andere Region erreichen. Eine Serpentinenstraße hoch in die Berge fahren. Geordnete Straßen, weniger Chaos und weniger Lärm. Vereinzelte Regentropfen. Regennebel, gepaart mit winzigen Sonnenstrahlen, die sich ihren Weg durch die Wolkenwand suchen. Noch ein paar Meter durch einen Torbogen fahren und wir sind angekommen. Angekommen im Märchenwald, der uns als erstes dieses Bild zeigt. Eine kilometerlange Allee, gesäumt mit Palmenbäumen. 



Jede Reise beginnt mit dem ersten Schritt

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Heute entführt uns die liebe Alizeti einmal nach Ghana. Alizeti ist Suaheli und bedeutet Sonnenblume. Der Name alleine passt also schon perfekt zu meinen Sonnenstrahlenmomenten. Gerade hat sie auf ihrem Blog ihre virtuelle Afrikareise beendet und so reiht sich dieser Post am Ende nun auch noch mit in die Reihe ein. 
Alizeti war so nett, mir ein paar Bilder zu schicken und mich ein bisschen an ihren Eindrücken von Ghana teilhaben zu lassen. Das will nun auch mit euch geteilt werden und ich freue mich, euch durch das Interview mit ihr einmal einen anderen Blickwinkel auf Ghana geben zu können.

If I could just sit with you a while

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Gibt es Augenblicke, in der die Welt, wie wir sie Jahre lang kannten, aufhört zu existieren? Einfach aus dem nichts, von einer Minute zur nächsten? Augenblicke, die uns von einem zum anderen Herzschlag in einen völlig neuen Menschen verwandeln? Der Moment, in dem man vor eine Entscheidung gestellt wird. Der Tag, an dem dir deine große Liebe gesteht, jemand anderen zu lieben. Die eine Sekunde, in der man die Vergangenheit für immer ruhen lässt oder vielleicht doch das eine Telefonat, in dem einem mitgeteilt wird, dass ein geliebter Mensch gestorben ist? Oder der Tag, an dem man sich plötzlich in einer neuen Welt wiederfindet. Eine Welt, die man so nicht kannte und die man vielleicht kein zweites Mal mehr finden wird. 

1938 Tage sind vergangen, seit ich das erste Mal die rote Erde betreten habe. 1938 Tage, die mich zu einem anderen Menschen gemacht haben. Weißt du eigentlich, wie viele Stunden das sind, wie viele Sekunden oder Minuten? Es kommt mir komisch vor, darüber zu schreiben. Als könnten ein Blatt Papier, Tinte und zu Worten zusammengesetzte Buchstaben je ausdrücken, wie kostbar diese 1938 Tage waren. Jede der 46512 Stunden bist du bei mir gewesen, obwohl du doch so weit weg scheinst. Du hast mir etwas gegeben, das ich so nie hatte. Etwas, dass für mich das Kostbarste überhaupt ist neben der Liebe. Ich werde zurückkehren. Wann? Dann, wenn die Zeit wieder gekommen ist. Und bis dahin... bis dahin braucht es keine Worte um zu wissen, wie wichtig du mir geworden bist. 

Just like the sun lights up the earth you light up my life

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Das Schönste an jedem fremden Land ist die Sehnsucht.

Sehnsucht nach Freiheit, Weite. Ich habe mich schon unzählige Male in dieses Land verliebt. Und wieder entliebt. Als Marmeladenglasmomente- und Sonnenstrahlensammlerin ist das kein großes Kunststück. Ich habe die Vorfreude schätzen gelernt, auch wenn ich sie gerade verfluche. Zwischenzustand. Nichts Halbes, nichts Ganzes. Verliebt in das verliebt sein. Denken an Orte, an denen ich irgendwann einmal gewesen bin, an denen alles begann. Orte, die mich, die uns zu dem machten, was wir heute sind. Am Ende geht einer doch immer dorthin, wo es ihn hinzieht. Wie oft ich auch gehen werde, ich die Distanz zwischen uns brauchen werde, die Entfernung, meine Freiheit- ich werde immer wieder zu dir zurück, zurück nach Hause kommen.

Gefangen im Zustand dieser Zwischenwelt wird versucht, die Gedanken zu ordnen. Alles ordentlich in einen Koffer zu verpacken und die Sehnsucht und Vorfreude, die sich mit Chaos mischt, genießen, bevor ich mich in vier Tagen von ihr verabschieden werde, um dorthin zu gehen, wo es mich hinzieht.