
Das Schönste an jedem fremden Land ist die
Sehnsucht.
Sehnsucht nach Freiheit, Weite. Ich habe mich schon unzählige Male in dieses Land verliebt. Und wieder entliebt. Als Marmeladenglasmomente- und Sonnenstrahlensammlerin ist das kein großes Kunststück. Ich habe die Vorfreude schätzen gelernt, auch wenn ich sie gerade verfluche. Zwischenzustand. Nichts Halbes, nichts Ganzes. Verliebt in das verliebt sein. Denken an Orte, an denen ich irgendwann einmal gewesen bin, an denen alles begann. Orte, die mich, die uns zu dem machten, was wir heute sind. Am Ende geht einer doch immer dorthin, wo es ihn hinzieht. Wie oft ich auch gehen werde, ich die Distanz zwischen uns brauchen werde, die Entfernung, meine Freiheit- ich werde immer wieder zu dir zurück, zurück nach Hause kommen.
Gefangen im Zustand dieser Zwischenwelt wird versucht, die Gedanken zu ordnen. Alles ordentlich in einen Koffer zu verpacken und die Sehnsucht und Vorfreude, die sich mit Chaos mischt, genießen, bevor ich mich in vier Tagen von ihr verabschieden werde, um dorthin zu gehen, wo es mich hinzieht.